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IK US Portfolio Invest II (US Professional Portfolio Invest 2)

IK US Portfolio Invest ZWEI GmbH & Co. KG

Der Fonds

Der von der Ideenkapital AG (mittlerweile Ideenkapital GmbH) im Jahre 2006 aufgelegte Immobilienfonds hatte das Ziel, in 11 verschiedene Bürokomplexe in 8 verschiedenen US-Wirtschaftsmetropolen zu investieren. Der Fonds wurde 2008 mit einem Gesamtvolumen von ca. 124 Millionen US-Dollar geschlossen. Das gesamte Kapital wurde in Form von Eigenkapital aufgebracht. Die IK US Portfolio Invest ZWEI GmbH & Co. KG beteiligte sich mittelbar über die Hines US Core Office Properties LP an dem Büroimmobilienportfolio innerhalb den USA.

Als Mindestbeteiligungssumme wurden 10.000 US-Dollar veranschlagt, zzgl. 5 % Agio. Die Ausschüttungen sollten im Schnitt 6,5 % p.a. betragen und je nach Kalkulation insgesamt bis zu 200 % der Kapitaleinlage betragen.

Das erste „Rückgaberecht“ ist laut Prospekt für den 31.12.2016 vereinbart worden und hätte spätestens bis zum 15. September des Vorjahres angezeigt werden müssen.

Die Situation

Nach einer planmäßigen Platzierungsphase musste die Fondsgesellschaft bereits verkünden, dass die Ausschüttungen aufgrund angespannter Verhältnisse ausgesetzt werden müssen. Laut Leistungsbilanz war damals die Rede von „herausfordernden Rahmenbedingungen“ - gemeint waren damit gesunkene Immobilienpreise und ein schwaches Zinsniveau des US-Dollars. Inwieweit die Situation sich entspannen wird, konnte nicht eindeutig prognostiziert werden.

Insgesamt hat der Fonds IK US Portfolio Invest Zwei bis heute (28.04.2016) lediglich 42,45 % ausgeschüttet.

Im November 2015 hat das Landgericht Frankfurt am Main einer Anlegerin aufgrund von Falschberatung durch eine Bank Schadensersatz zugesprochen. Die Anlegerin wurde nicht ausreichend über die Risiken der Beteiligung aufgeklärt. Insbesondere hätten die Kommanditistenstellung und das Rückzahlungsrisiko bereits erhaltener Ausschüttungen erläutert werden müssen.

Unsere Empfehlung

Betroffenen Anlegern ist daher zu empfehlen, ihre Verträge anwaltlich prüfen zu lassen. Als Anleger sind sie Anteilseigner und tragen das unternehmerische Risiko. Geraten die Fonds in finanzielle Schieflage oder ergeben sich sonstige Schwierigkeiten, haben die Anleger das zu tragen. Auch ein Totalverlust ist möglich. Außerdem besteht das Risiko, erhaltene Ausschüttungen zurückzahlen zu müssen.

Als Anwälte klären wir zunächst die Beratungsqualität. Über Risiken wurde in der Regel nur selten vollständig aufgeklärt. Falls der Verkauf durch eine Bank erfolgte, hätte auch über Rückvergütungen informiert werden müssen. Der Kunde muss einschätzen können, was die Bank an dem Verkauf verdient. Die Vermittlung geschlossener Fonds zur Altersvorsorge wird von der Rechtsprechung als kritisch bewertet. Ein weiterer Haftungsgrund sind oftmals Prospektfehler. Die umfangreichen Verkaufsprospekte sind in vielen Fällen falsch. Ob und gegen wen sich daraus Ansprüche ergeben, kann jedoch nur anwaltlich geprüft werden.

Die Haftungsfrage sollte unbedingt zeitnah geklärt werden, da sonst die Verjährung möglicher Ansprüche droht. Die Verjährungsfrist beträgt grundsätzlich 10 Jahre. Unter gewissen Umständen tritt allerdings schon eine frühere Verjährung ein. Eine rechtliche Bewertung ist daher unabdingbar.

Eine Erstbewertung, in der die Chancen und Risiken etwaiger Maßnahmen ausgelotet werden, können Sie direkt bei uns beantragen. Um eine realistische Einschätzung Ihrer Situation zu ermöglichen, haben wir den Fragebogen für Kapitalanlagen für Sie bereitgestellt.

Falls Sie Fragen haben, dann zögern Sie bitte nicht, mit uns Kontakt aufzunehmen. Gerne stehen wir Ihnen auch für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

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