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Apollo Media Filmfonds

ApolloMedia GmbH & Co. Filmproduktion KG

Ihre Anlage

Emissionsjahr: 1999

Anleger: 333


Gegenstand:

  • Beteiligung an einer Kommanditgesellschaft (KG), deren Unternehmenszweck die Finanzierung von Filmproduktionen ist. Unter anderen wurden die Produktionen der Filme "Nicht heulen Husky", "My first Mister", "Marlene Dietrich - Her own song" und "Shake it all about" finanziert.


Finanzen/Kapitalausstattung:

  • EUR 11.999.500,00 Gesamtkapital

Renditeprognose:

  • Das noch verbleibende Erlöspotenzial aller Filme wurde auf zwölf bis 15 Prozent der Produktionskosten geschätzt.


Ihre Situation

Der Fonds hat sich negativ entwickelt. Die Filmproduktion ist nicht planmäßig erfolgt. Ausschüttungen werden nicht mehr vorgenommen. Die Höhe der letztlich verbleibenden Ausschüttungen bleibt ungewiss. Zudem wirkt sich der Ausfall der Versicherung NEIS aus Panama negativ auf die Rendite aus. Bereits 1997 sowie 1998 wurden Warnungen vom Bundesaufsichtsamt für das Versicherungswesen bezogen auf die NEIS laut. Nach Presseinformationen erhielten die Initiatoren des Fonds im März 2006 Besuch von der Steuerfahndung.


Ihre rechtlichen Möglichkeiten

Anleger, die von ihrem Berater über die Risiken der Beteiligungen nicht oder nicht vollständig aufgeklärt worden sind, haben gegen die Banken oder gegen die freien Berater direkt einen Schadensersatzanspruch. Wenn der Verkaufsprospekt fehlerhafte oder unzureichende Angaben enthält, erweitert sich die Haftung entsprechend. Danach ist ein  Vorgehen gegen die Banken und Sparkassen sowie gegen die freien Vermittler ebenso zu prüfen wie gegen Initiatoren, Herausgeber und Treuhänder. Schadensersatzansprüche gegen Banken lassen sich vor allem damit begründen, dass diese regelmäßig ihre Kunden  nicht über die geflossenen Provisionen (Kick-Backs/Rückvergütungen) informiert haben. Dazu waren sie jedoch verpflichtet.

Der Schadensersatzanspruch führt dazu, dass sowohl die von Ihnen geleistete Einlage zurückverlangt als auch die Anlage selbst übertragen werden kann und der Anleger auch künftig - soweit gesetzlich erlaubt - von einer Rückzahlungspflicht der Ausschüttungen befreit ist. Im Einzelfall kommt auch der Anspruch auf Zahlung des entgangenen Gewinns sowie die Erstattung außergerichtlicher Kosten in Betracht.


Unsere Erstbewertung

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wenn Sie Interesse an einer rechtlichen Klärung der Angelegenheit haben. Den Fragebogen können Sie hier herunterladen. Schicken Sie uns diesen per E-Mail, Fax oder Post zurück. Sie erhalten dann eine schriftliche Erstbewertung. Diese ermöglicht es Ihnen und uns, weitere Schritte einzuleiten. Dabei werden wir zunächst die außergerichtlichen Möglichkeiten ausloten und erst danach auch gerichtliche Schritte erwägen.

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