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CFB-FONDS NR. 166 - TWINS 1

CFB-FONDS NR. 166 – TWINS 1

Der Fonds

Der im Jahre 2008 aufgelegte CFB-Fonds 166 - Twins 1 sah eine Beteiligung an zwei Kommanditgesellschaften NAUTLUS Schiffsbetriebsgesellschaft mbH & Co. MS "NEDLLOYD ADRIANA" KG sowie NAURATA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH & Co. MS „NEDLLOYD VALENTINA" KG vor. Investiert wurde in zwei Vollcontainerschiffe der Sub-Panamax-Klasse bei einem Gesamtinvestitionsvolumen von ca. 95 Millionen US-Dollar. Dieser Betrag teilt sich in knapp 41% Fremdkapital in Form von Schiffshypothekendarlehen (39 Millionen US-Dollar) sowie knapp 59% Eigenkapital der Anleger (56 Millionen US-Dollar). Die Ausschüttungen sollten laut Prospekt bei 6,5% p.a. beginnen und im Laufe der Zeit bis zu 14% p.a. steigen. Zwischen 2022 und 2028 waren dann Ausschüttungen von 13% bzw. 12% p.a. kalkuliert. Erstmaliger Kündigungstermin ist der 31.08.2028.

Die Situation

Die Schiffe werden von den Schiffsgesellschaften betrieben, Ausschüttungen werden regelmäßig getätigt. Allerdings gibt es inzwischen Schwierigkeiten. Die Betriebskosten sind durch gestiegene Ausgaben für Personal und Versicherungen sowie höhere Ölpreise massiv gestiegen. Die Betriebskosten konnten im folgenden Verlauf über mehrere Jahre hinweg nicht die prognostizierte Obergrenze einhalten. Dies konnte nur durch höhere Einsatzzeiten des Schiffes kompensiert werden.

Mittlerweile sind die Ausschüttungen jedoch gänzlich versiegt. Infolge der weiterhin schwierigen Verhältnisse auf dem Schiffsmarkt und der niedrigen Charterraten ist eine Änderung dieses Zustandes nicht absehbar. Aktuell droht sogar die Insolvenz der beiden Schiffe MS "Nedlloyd Adriana" und der MS "Nedlloyd Valentina", wodurch sich die Anleger mit dem totalen Verlust ihrer Einlage konfrontiert sehen.

Anteile des CFB-Fonds 166 – Twins 1 wurden auf der Plattform www.zweitmarkt.de am 23.11.2015 nur noch mit 3,5% gehandelt.

Unsere Empfehlung

Betroffenen Anlegern ist daher zu empfehlen, ihre Verträge anwaltlich prüfen zu lassen. Als Anleger sind sie Anteilseigner und tragen das unternehmerische Risiko. Geraten die Fonds in finanzielle Schieflage oder ergeben sich sonstige Schwierigkeiten, haben die Anleger das zu tragen. Auch ein Totalverlust ist möglich. Außerdem besteht das Risiko, erhaltene Ausschüttungen zurückzahlen zu müssen.

Als Anwälte klären wir zunächst die Beratungsqualität. Über Risiken wurde in der Regel nur selten vollständig aufgeklärt. Falls der Verkauf durch eine Bank erfolgte, hätte auch über Rückvergütungen informiert werden müssen. Der Kunde muss einschätzen können, was die Bank an dem Verkauf verdient. Die Vermittlung geschlossener Fonds zur Altersvorsorge wird von der Rechtsprechung als kritisch bewertet. Ein weiterer Haftungsgrund sind oftmals Prospektfehler. Die umfangreichen Verkaufsprospekte sind in vielen Fällen falsch. Ob und gegen wen sich daraus Ansprüche ergeben, kann jedoch nur anwaltlich geprüft werden.

Die Haftungsfrage sollte unbedingt zeitnah geklärt werden, da sonst die Verjährung möglicher Ansprüche droht. Die Verjährungsfrist beträgt grundsätzlich 10 Jahre. Unter gewissen Umständen tritt allerdings schon eine frühere Verjährung ein. Eine rechtliche Bewertung ist daher unabdingbar.

Eine Erstbewertung, in der die Chancen und Risiken etwaiger Maßnahmen ausgelotet werden, können Sie direkt bei uns beantragen. Um eine realistische Einschätzung Ihrer Situation zu ermöglichen, haben wir den Fragebogen für Kapitalanlagen für Sie bereitgestellt.

Falls Sie Fragen haben, dann zögern Sie bitte nicht, mit uns Kontakt aufzunehmen. Gerne stehen wir Ihnen auch für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

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