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HCI Capital EUROLINER I

HCI EUROLINER I

Der Fonds

Der in 2007 platzierte Dachfonds Euroliner I der HCI Capital Gruppe investierte in zwei Zielfonds MS „SLIDUR“ J. Kahrs Schiffahrts-GmbH & Co. KG und die MS „SKIRNER“ J. Kahrs Schiffahrts-GmbH & Co. KG mit den Feederschiffen MS „Skirner“ und MS „Slidur“. Das Gesamtvolumen für die beiden Schiffe betrug rund 36 Millionen Euro, wovon mit ungefähr 23 Millionen Euro mehr als doppelt so viel Fremdkapital darstellten. Die Mindestzeichnungssumme betrug 10.000 Euro zzgl. 5% Agio. Die prognostizierte Gesamtausschüttung wurde für Anleger des Dachfonds im dreistelligen Prozentbereich angegeben.

Die Situation

Durch die problematische Entwicklung des Schiffsmarktes und die generelle Krise in der Schifffahrt gerieten die beiden finanzierten Fonds zunehmend in finanzielle Schwierigkeiten. Anleger des Dachfonds HCI Euroliner I mussten daher bereits auf einen großen Anteil prognostizierter Ausschüttungen verzichten. Um weitere Kreditzahlungen an die finanzierenden Banken leisten zu können, wurden Sanierungskonzepte beschlossen. Die durchgeführten Sanierungskonzepte blieben aber leider ohne Erfolg. Für beide Einschiffsgesellschaften MS „SLIDUR“ J. Kahrs Schiffahrts-GmbH & Co. KG und MS „SKIRNER“ J. Kahrs Schiffahrts-GmbH & Co. KG. wurde inzwischen am Amtsgericht Neumünster zu dem Aktenzeichen 93 IN 43/14 das Insolvenzverfahren eröffnet. Dies bedeutet in der Regel einen kompletten Verlust des Anlegerkapitals, da die Verwertung des Vermögens im Rahmen eines Insolvenzverfahrens zunächst für die das Fremdkapital stellenden Banken genutzt wird.

Unsere Empfehlung

Betroffenen Anlegern ist daher zu empfehlen, ihre Verträge anwaltlich prüfen zu lassen. Als Anleger sind sie Anteilseigner und tragen das unternehmerische Risiko. Geraten die Fonds in finanzielle Schieflage oder ergeben sich sonstige Schwierigkeiten, haben die Anleger das zu tragen. Auch ein Totalverlust ist möglich. Außerdem besteht das Risiko, erhaltene Ausschüttungen zurückzahlen zu müssen.

Als Anwälte klären wir zunächst die Beratungsqualität. Über Risiken wurde in der Regel nur selten vollständig aufgeklärt. Falls der Verkauf durch eine Bank erfolgte, hätte auch über Rückvergütungen informiert werden müssen. Der Kunde muss einschätzen können, was die Bank an dem Verkauf verdient. Die Vermittlung geschlossener Fonds zur Altersvorsorge wird von der Rechtsprechung als kritisch bewertet. Ein weiterer Haftungsgrund sind oftmals Prospektfehler. Die umfangreichen Verkaufsprospekte sind in vielen Fällen falsch. Ob und gegen wen sich daraus Ansprüche ergeben, kann jedoch nur anwaltlich geprüft werden.

Die Haftungsfrage sollte unbedingt zeitnah geklärt werden, da sonst die Verjährung möglicher Ansprüche droht. Die Verjährungsfrist beträgt grundsätzlich 10 Jahre. Unter gewissen Umständen tritt allerdings schon eine frühere Verjährung ein. Eine rechtliche Bewertung ist daher unabdingbar.

Eine Erstbewertung, in der die Chancen und Risiken etwaiger Maßnahmen ausgelotet werden, können Sie direkt bei uns beantragen. Um eine realistische Einschätzung Ihrer Situation zu ermöglichen, haben wir den Fragebogen für Kapitalanlagen für Sie bereitgestellt.

Falls Sie Fragen haben, dann zögern Sie bitte nicht, mit uns Kontakt aufzunehmen. Gerne stehen wir Ihnen auch für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

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