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SolEs 22 in der Krise

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SolEs 22 GmbH & Co. KG - eine risikoreiche Investition

Der Fonds SolEs 22 wurde im Jahre 2009 mit einem Investitionsvolumen von ungefähr 127 Millionen Euro vom Initiator Voigt & Collegen aufgelegt. Daran beteiligt sind etliche Investoren und Kleinanleger mit einem Anteil von 42 Millionen Euro Eigenkapital. Investiert werden sollte das Geld in Solarkraftwerke in Frankreich, Italien und Spanien bei einer überschaubaren Laufzeit von 10 Jahren. Insbesondere die angepriesenen gesetzlichen Vergütungen sollten für konjukturelle Unabhängigkeit sorgen und die Anlage gegen Risiken absichern. Prognostiziert wurde, dass Anleger circa das Doppelte ihrer Investition zurückbekommen. In Wirklichkeit ziehen momentan jedoch dunkle Wolken am Horizont über den Solaranlagen auf und es deuten sich erhebliche Verluste an. Anleger, die sich falsch beraten fühlen oder nicht bewusst waren, dass auch ein Totalverlustrisiko besteht, sollten jetzt aktiv werden.

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Problematische Entwicklung des Solarfonds

Von den anfangs geplanten 7 bis 9 Prozent jährlichen Ausschüttungen sehen die Anleger momentan nichts, da sich die rechtliche und wirtschaftliche Lage für Solarenergieanlagen in Spanien und Italien erheblich verschlechtert hat. Die in Spanien vorgenommenen gesetzliche Kürzungen der Vergütungen sowie die Änderungen der Besteuerung bringen die aufgestellten Kalkulationen in erhebliche Schieflage. Aufgrund dieser Entwicklung ist auch in 2018 und den folgenden Jahren nicht mit gewinngedeckten Ausschüttungen seitens des Solarfonds SolEs 22 zu rechnen. Problematisch ist für Anleger vor allem die variable Laufzeit des Investments. Laufen die Anlagen nicht wie vorgesehen, sind Anleger unter Umständen deutlich länger als geplant an die Beteiligung gebunden. Hoffen Anleger auf eine Erholung des Fonds, besteht das Risiko der Verjährung von möglicherweise bestehenden Rückabwicklungsansprüchen. Der Fonds wurde bereits 2017 auf Zweitmarktplattformen nur noch zu Bruchteilen gehandelt.

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Ausstieg für SolEs 22 überprüfen lassen

Sofern die Kündigung oder der Verkauf des Fonds überhaupt möglich ist, sind diese im vorliegenden Stadium keine reellen Optionen mehr, da gravierende Verluste in Kauf genommen werden müssten. Betroffene Anleger sollten daher unbedingt eine rechtliche Überprüfung ihrer Situation vornehmen lassen. Nur selten werden Betroffene im Vorfeld vollständig und umfassend über bestehende Risiken aufgeklärt. Insbesondere die beigefügten Widerrufsbelehrungen entsprechen teilweise nicht dem gesetzgeberischen Standard. Wird eine Falschberatung und damit eine Pflichtverletzung nachgewiesen, kann meist eine vollständige Rückabwicklung bewirkt werden. Im Ergebnis wird der Anleger in die Lage versetzt, als hätte er die Investition nie vorgenommen. Dadurch könnten drohende Verluste abgewendet oder sogar voller Schadensersatz geltend gemacht werden.

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