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Timber Class 1

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KGAL Timber Class 1 - Verluste scheinen sicher

Der zwischen 2008 und 2009 aufgelegte Waldfonds Timber Class 1 der KGAL GmbH & Co. KG ist ein geschlossener Fonds, der anteilig in Waldflächen in den USA investierte. Die Mindestzeichnungssumme betrug 15.000 US-Dollar, wobei die Laufzeit des Fonds auf knapp 10 Jahre prognostiziert wurde - mit vorbehaltener Möglichkeit zur Verlängerung. Eine ordentliche Kündigung des Gesellschaftsvertrages ist erstmals zum 31.12.2022 möglich. Durch Bewirtschaftung und Verkauf von Waldflächen sollte ein Kapitalrückfluss von über 200 Prozent erreicht werden. Bereits jetzt steht allerdings fest, dass die eingeplanten Renditen für die 3400 beteiligten Anleger bei weitem nicht erzielt werden können. Anleger, die sich falsch beraten fühlen oder denen das hohe Risiko der Anlage nie bewusst war, sollten jetzt aktiv werden, um die Geltendmachung ihrer Rechte zeitnah in die Wege zu leiten.

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Update August 2018:
Verluste größer als erwartet!


Problematische Entwicklung des Waldinvestments

Nach neuestem Stand liegt der Wert einer Beteiligung bei nur noch 26 Prozent der anfangs eingezahlten Summe. Damit sind über zwei Drittel des investierten Geldes verloren.

Zurückzuführen war die miserable Entwicklung laut Mitteilung der Fondsgesellschaft auf die schlechte wirtschaftliche Lage und den eingeschränkten Absatzmarkt für Bauholz, weshalb die prognostizierten Holzpreise tatsächlich nicht erzielt werden können. Die Geschäftsführung teilte mit, dass der vorzeitige Verkauf der bestehenden Waldflächen beschlossen wurde und mit dem Verkaufserlös zunächst Darlehen der Waldgesellschaft getilgt werden. Zur Begleichung von Darlehen erheblichen Umfangs mussten bereits 2015 große Teile an Waldflächen verkauft werden. Die Gesellschaft steht nun vor der Liquidation. Auch ein Totalverlust ist für betroffene Anleger möglich.

play_arrow01.07.2018 - Aktuelle Informationen zur Situation des Fonds

Ausstieg für Timber Class 1 überprüfen lassen

Die Kanzlei JACKWERTH Rechtsanwälte einen positiven Schlichtungsspruch beim Bundesverband der privaten Banken wegen durchgreifender Aufklärungsmängel gegen die Commerzbank erstritten. Es wurde festgestellt, dass der Bankberater den Fonds als sichere Altersvorsorge versprochen und nicht auf die vielfältigen Risiken der hochspekulativen Anlage hingewiesen hat. Sofern der Verkauf des Fonds überhaupt möglich ist, ist dieser in der aktuellen Phase des KGAL Timber Class 1 nur mit erheblichen Verlusten möglich. Betroffene Anleger sollten daher unbedingt eine rechtliche Überprüfung ihrer Situation vornehmen lassen. Nur selten werden Betroffene im Vorfeld vollständig und umfassend über bestehende Risiken aufgeklärt. Wird eine Falschberatung und damit eine Pflichtverletzung nachgewiesen, kann meist eine vollständige Rückabwicklung bewirkt werden.

Im Ergebnis wird der Anleger in die Lage versetzt, als hätte er die Investition nie vorgenommen. Dadurch können drohende Verluste abgewendet oder es kann sogar voller Schadensersatz verlangt werden. Wichtigste Voraussetzung dafür ist, dass die möglichen Ansprüche nicht verjährt sind. Es gilt eine 10-jährige Höchstfrist. Die Ansprüche können auch dann verjähren, wenn Beratungs- oder Prospektfehler noch gar nicht bekannt sind oder der Fonds noch nicht beendet ist. Anleger sollten daher bestehende Ansprüche rechtzeitig sichern.

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